Shoto Jutsu Trainingssystem

Von der Kata zur realistischen Anwendung

Shoto Jutsu Trainingskonzept

4 Stufen zur Selbstverteidigung

Kata

Lerne die Kata und die Techniken in sauberer Form

Trainiere langsam einzelne Sequenzen und achte bewußt auf jede Zwischenbewegung und Ausholbewegung von der einen zur anderen Technik, Stellung oder Richtungsänderung. Laufe die Kata langsam aber fließend und ohne Unterbrechung, in beide Richtungen.

Bunkai

3 Prinzipien um die Anwendungen zu entdecken

Trainiere mit deinem Partner in der Nahdistanz. Die Richtungswechsel zeigen die eigene Position relativ zum Gegener. Die momentane Stellung in der Kata in Kombinaion mit der Richtung zeigt die Krafteinwirkung und die Technik, ob es sich um einen Schlag, Wurf oder Hebel handelt.

Methodik

Verstehe die Strategie, kombiniere die einzelnen Sequenzen

Jede Kata verfügt über eine gewisse Strategie um den Anreifer auszuschalten oder kampfunfähig zu machen. Mit den in der Kata gezeigten Techniken sind Kombinationen und Variationen möglich auf unterschiedliche Weise gegen bestimmte Angriffe zu reagieren. Die Kata hat immer einen Plan B.

Anwendung

Trainiere die Anwendung realistich mit Partnern

Um die Strategie und die Techniken im realen Fall anwenden zu können müssen die Techniken und Variationen realitätsnah trainiert werden. Das bedeutet direkter Kontak zum Trainingspartner, natürliche und reflexartige Bewegungen vom Angreifer ohne vorherige Absprache.

Schlagtechniken

Clinchen

Tritttechniken

Technikdrills

Wurftechniken

Pratzentraining

Hebeltechniken

Stressdrills

Befreiungstechniken

Bodentechniken

Fitness

Sparring

Shoto Jutsu Karate

 

Von der Kata zur
realistischen Anwendung

Die Kata

4 Stufen zur Selbstverteidigung

Die Kata „Form“ ist mehr als aneinander gereihte Techniken. Sie enthält ihr eigene Methode und Techniken mit Mehrfachanwendungen zur Selbstverteidigung auf bestimmte Angriffe.

Die Kata hat einen genau festgelegten Ablauf der unter der Einhaltung korrekter Techniken, Atmung und einem Rhythmus geübt wird. Bei vielen Kata wurde im Laufe der Jahrzehnte dieser festgelegt Ablauf und deren Techniken verändert.

Durch derartige Veränderungen der Kata gehen leider auch sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten der Kata verloren, wozu diese ursprünglich geschaffen wurden.

Die letzten größeren Veränderungen von Shōtōkan-Katas fanden zur Vereinheitlichung zu Wettkampfzwecken statt.

Im traditionellen Karate sind Kata ein wichtiger Teil der Ausbildung. Im Ursprung wurden bestimmte Techniken und Methoden entwickelt, die dann in einer Kata zusammengefasst wurden.

Heutzutage, nachdem eine Kata ausgiebig geübt wurde, werden aus ihr Anwendungen „Bunkai“ abgeleitet. Dabei werden die Anwendungen meist falsch interpretiert, da das Bunkai in der falschen Distanz und nach abgesprochenen Angriffen stattfindet.

Im Shoto Jutsu Karate konzentrieren wir uns ausschließlich auf die Nahdistanz, da hier die tatsächlichen Angriffe stattfinden und nicht auf sicherer Entfernung.

Im Karate heißen die H-förmigen oder sternförmigen Grundlinien, auf denen Kata gelaufen bzw. Techniken ausgeführt werden, Embusen.

„Kata must always be performed exactly;

Combat is another matter“

Gichin Funakoshi

Bunkai – die Kata richtig lesen

Winkel und Richtungswechsel

Die Winkel und Richtungswechsel in einer Kata zeigen uns nicht an aus welcher Richtung der Angriff erfolgt, sondern wie wir unsere Position relativ zum Angreifer zu verändern haben.

Stellung – Gewichtsverlagerung

Die Stellung die wir zum Zeitpunkt der Richtungsänderung einnehmen, verrät uns welche Energie oder Kraft wir auf den Angreifer ausüben.

Techniksequenzen

Die Haltung der Arme zeigt ob wir in der momentanen Stellung einen Schlag / Tritt, Hebel oder einen Wurf anwenden. Beide Hände / Arme sind immer aktiv daran beteiligt.

Im Shoto Jutsu Karate sehen wir die Kata nicht als Choreographie, Übung zur Selbstperfektionierung oder als einen Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner an.

Die Kata ist für uns die Anleitung für eine Selbstverteidigung gegen die am häufigsten verwendeten Angriffe bei Gewalttaten, die zu über 90% im direkten Nahkampf stattfinden.

Die unterschiedlichen Techniken, die uns die Kata zeigt, können je nach Situation, Winkel, Stellung und Haltung auch unterschiedlich verwendet werden. So ist ein Block nicht unbedingt ein Block sondern ein Schlag, ein Hebel oder ein Wurf.

Schon beim Betrachten der Techniken in unterschiedlichen Distanzen fällt auf, dass sich die Anwendungen ändern. Werden die Techniken in der Nahdistanz mit direktem Kontakt zum Angreifer ausgeführt, machen die Bewegungsabläufe der Kata plötzlich Sinn, gehen nicht ins Leere und hinterlassen eine große Wirkung.

Durch das Einhalten der 3 Prinzipien,

    1. Positionsverbesserung durch die in der Kata gezeigte Richtungsänderung
    2. Gewichtsverlagerung durch die folgende Stellung und
    3. die momentane Haltung der Arme oder Hände

zeigt uns die Kata eine effektive und wirkungsvolle Selbstverteidigung.

„Anything that can go wrong will go wrong.“

„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“

Murphy´s Law

Strategie der Kata

Grundgedanke

 Jede Kata basiert auf eine Aneinanderreihung von Techniksequenzen die ein bestimmtes Ziel verfolgen. Die unterschiedlichen Gründer der Katas gingen dabei Probleme und Kampfsituation auf unterschiedliche Weise an.

Je nach Schwerpunkt ihrer eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen entstanden dabei auch unterschiedliche Wege um ans Ziel zu kommen.

Um die Techniken, Prinzipien und Methoden der Kata in der realistischen Selbstverteidigung nutzen zu können ist es wichtig den Grundgedanken der Kata zu verstehen

Grundsätzlich ist das Ziel jeder Kata gleich, nämlich den Angriff mit geringsten Schaden zu überstehen und den Angreifer so schnell wie möglich zu beenden.

Technikvariationen

Die Sequenzen der Kata bestehend aus Techniken mit der Richtungsänderung und Stellung ergeben eine sinnvolle Kombination zur Selbstverteidigung. Die Techniken können auf unterschiedliche Weise angewendet werden.

Die Folge der Sequenzen in der Kata sind Lösungsbeispiele um sich auf Angriffe verteidigen zu können und den Kampf zu beenden.

Außerdem zeigen die Sequenzen Lösungen auf für den Fall das Plan A nicht funktioniert und etwas nicht planmäßig verlief. Die nächste Sequenz ist der Plan B.

Das trainieren der einzelnen Sequenzen, das Kombinieren der Techniken bis sie verinnerlicht wurden ist essentiell.

Die Sequenzen der Kata bestehend aus Techniken in Verbindung mit der Richtungsänderung und der momentanen Stellung ergeben eine sinnvolle Kombination zur Selbstverteidigung. Die Techniken können auf unterschiedliche Weise angewendet und kombiniert werden.

Die Folge der Sequenzen in der Kata sind Lösungsbeispiele um sich gegen Angriffe verteidigen zu können und den Kampf zu beenden.

Außerdem zeigen die Sequenzen Lösungen auf für den Fall das Plan A nicht funktioniert, etwas nicht planmäßig verlief oder der Angreifer sich anders verhält als erwartet. Die nächste Sequenz der Kata ist der Plan B oder Plan C.

Das trainieren der einzelnen Sequenzen, das Kombinieren der Techniken bis sie verinnerlicht wurden und reflexartig ausgeführt werden können ist essentiell.

Selbstverteidigung

Eine Frage der Einstellung

Realistisches Training

Realistisches Partnertraining und Sparring der erlernten Techniken, Sequenzen und Strategien ist ein wichtiger Bestandteil. Die Angriffe erfolgen ohne Absprache und der Angreifer reagiert individuell. 

Hierbei lernt man in dynamischen und unverhersehbaren Situation das Erlernte anzuwenden. Um Verletzungen zu vermeiden wird das realistische Training mit Schutzkleidung trainiert.

Je nach Schülergrad und Trainingspartner wird die Härte der Angriffe und Verteidigung angepasst und langsam gesteigert um ein Gefühl für einen realistischen Angriff zu bekommen ohne sich zu verletzen.

Trainingsinhalte Shoto Jutsu Karate

Der Aufbau von Shoto Jutsu Karate für Karatekas und Interessenten ohne Vorkenntnisse