Shoto Jutsu Karate

Entstehung und Aufbau

Gründung Shoto Jutsu Karate

Jörg Thielen

Gründer Shoto Jutsu Karate

7. Dan Karate
5. Dan Hapkido

geb. 1967
Kampfkunst seit 1973

Teilnahme an zahlreichen Lehrgängen in Aikido, Aiki Jitsu, Wing Tsun, etc..

Referent auf zahlreichen nationalen und internationalen Lehrgängen für Selbstverteidigung und Shoto Jutsu – Karate Selbstverteidigung.

2002-2019 Ausbildungsleiter für Selbstverteidigung und Prävention, für Selbstschutz, Eingriffs- und Sicherheitstechniken und Transporttechniken.

Ausbildung zum Nahkamp, Waldkampf, Häuserkampf,
Personen, – Wach- und Objektschutz in Deutschland, Canada und Sardinien.

Shoto Jutsu Karate wurde im Jahr 2013 von Jörg Thielen in Zusammenarbeit mit Detlef Tolksdorf gegründet.

Es sollte eine Karate Stilrichtung aus dem Shotokan Karate sein, die den Fokus auf die Anwendbarkeit und Selbstverteidigung legt und nicht auf den Wettkampfsport.

Somit war Shoto Jutsu Karate mit  „Shoto“ in Anlehnung an Shotokan und „Jutsu“ für Anwendung, Kunst, Fertigkeit der logische Name.

Ab 2015 wurde Shoto Jutsu Karate dann nur noch von Jörg Thielen weiterentwickelt und später zusammen mit Mohamed Oussar, dem Präsidenten der International Karate Federation Honbu Dojo innerhalb der Verbandes und international verbreitet.

Zwei Jahre später und nach zahlreichen internationalen wie nationalen Seminaren wurde im November 2017 Shoto Jutsu Karate von der Union of free Martial Arts (UFMA) und im Juni 2019 von der International Karate Federation Honbu Dojo (IKF) als Karate Stilrichtung anerkannt.

Seit dem ist Shoto Jutsu Karate ein fester Bestandteil in der IKF und den Lehrgängen.

Shoto Jutsu

 

Eine Karate Stilrichtung

für Selbstverteidigung

Die Idee zur Gründung

Karate als realistische Selbstverteidigung

Innerhalb einer Stilart wie Shotokan existieren bereits zahlreiche Unter- Stilrichtungen, welche sich kaum oder überhaupt nicht voneinander unterscheiden.

Warum also eine weitere Stilart wie Shoto Jutsu Karate gründen?

Die Idee war, eine Karate Stilrichtung zu entwickeln, die den Schwerpunkt auf Techniken und Bewegungsabläufe der Kata legt, die in einer realistischen Selbstverteidigung anwendbar sind. Das Bunkai sollte als funktionierende und realistische Selbstverteidigung und nicht als Choreografie entwickelt werden. Außerdem werden im Shoto Jutsu Karate wieder Hebel und Würfe gelehrt, da diese Techniken Bestandteil von Karate und in der Selbstverteidigung von großer Bedeutung sind. Shotokan Karate wurde in den letzten Jahrzehnten leider nur auf Wettkampf Sport reduziert, so dass der Ursprung des Karate, nämlich die Selbstverteidigung völlig vernachlässigt wurde.

Die Aufgabe bestand also darin, jede einzelne Kata in ihre Sequenzen und wiederum in die Technikabläufe zu zerlegen, um dann sinnvolle Selbstverteidigungstechniken zu entdecken, die im Nahkampf und gegen realistische Angriffe anwendbar sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt dabei war, was macht man wenn der Angreifer nicht so reagiert wie erwartet, nicht in seiner Position bleibt, da jeder Angriff dynamisch und unvorhersehbar ist.

Ein großes und bekanntes Problem der Karate Welt sollte damit gelöst werden, welches auch der Grund dafür ist, dass viele Karatekas in andere Kampfkunstsystem wie Krav Maga oder Ving Tsun wechseln, weil dort die Selbstverteidigung im Vordergrund steht.

Bei dieser Analyse fiel auf das die Kata mit der Veränderung des Winkels oder einer Richtung in der man sich bewegt, mit einem momentanen Stellungswechsel und einer Handhaltung bzw. Technik mit Folgetechniken einhergeht. Veränderte man dann den Abstand zum Angreifer vom „Einschrittkampf“ in den Nahkampf, so war es in jeder Kata immer die gleiche Information.

Drei Prinzipien der Kata:

    1. verändere den Winkel relativ zum Angreifer und verbessere deine Position
    2. nimm die Energie des Angriffs auf oder bring deine Energie in den Gegner
    3. eine Hand macht den Weg frei damit die andere Hand Schlagen, Werfen oder Hebeln kann oder eine Hand kontrolliert, die andere Hand agiert.

Diese drei Prinzipien zusammen verraten uns die Anleitung zur Selbstverteidigung gegen unterschiedliche Angriffe und sind in jeder Kata zu finden.

Karate ist Selbstverteidigung

 

Eines der effektivsten Kampfsystem überhaupt.

Und die Kata ist die Anleitung zur Selbstverteidigung

Das Shoto Jutsu Karate Emblem

mit den Symbolen eines Adlers, eines Tigers und den fünf Elementen, die von einem Kreis umschlossen werden.

Der Adler ist ein klassisches Symbol für Schnelligkeit, Gewandtheit, Übersicht und königliche Würde.

Der Tiger im Kreis, hier als der bekannte Shotokan Tiger symbolisiert kontrollierte Kraft und Ausdauer.

Der Kreis mit den 5 Punkten für die Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, der den Tiger und den Adler vereinen.

Shoto Jutsu Karete Favicon

Shoto Jutsu Karate Selfdefense

effektiv – realistisch – kompromisslos

Shoto Jutsu Karate steht für die korrekte Ausführung der Grundtechniken und erfordert geistige und körperliche Harmonie. Die Schnelligkeit, Gewandtheit des Adlers sowie die Kraft und Ausdauer des Tigers sind durch den Kreis im Einklang und kontrolliert, mit dem Wissen über die menschliche Anatomie mit deren Vitalpunkten.

Ein ruhiger Geist wird völlig offen und scharf sein um somit jeden Teil des Körpers in jedem moment reflexartig zu steuern.

Shoto Jutsu Karate umfasst die persönlichen, moralischen und ethischen Richtlinien, die mit dem Moralkodex des traditionellen Karate identisch sind.

Trainingsinhalte Shoto Jutsu Karate

Der Aufbau von Shoto Jutsu Karate für Karatekas und Interessenten ohne Vorkenntnisse